Ich bin schockiert. Ich bin wütend. Ich bin verzweifelt! Der Terror ist so nah wie noch nie. In Paris starben 12 unschuldige Menschen. Warum nur? Wegen ein paar Karikaturen? Ist das Allahs Wille? Nein ist es nicht. Das waren Terroristen und keine Muslime. Gegen solche Menschen muss mit alle Härte vorgegangen werden. Wir dürfen diesen Angriff auf die Pressefreiheit nicht tolerieren! Aus diesem Grund sind wir alle Charlie Hebdo.

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Zwischen 11 und 12 Uhr eröffneten zwei vermummte Islamisten mit Kalaschnikows das Feuer auf den Redaktionssitz von „Charlie Hebdo“, einer Satirezeitung. Das erste Todesopfer war eine 42 Jahre alte Putzkraft, die zuvor aufgefordert wurde, den genauen Ort der Redaktion preiszugeben. Daraufhin wurde die Zeichnerin Corinne Rey mit der Waffe bedroht, damit sie den Türcode zu den Redaktionsräumen im zweiten Stock eintippt. Mit dem Ruf „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) stürmen die Terrroristen die wöchentliche Redaktionskonferenz und töten insgesamt 10 Menschen. Berichten zu Folge ruften die Terroristen Zeichner mit dem Namen auf, bevor die ermordert wurden.

Als der Terroranschlag began, setzte ein Mitarbeiter einen Notruf ab. Andere konnten aufs Dach flüchten und von dort aus ins Nachbargebäude fliehen.

Bei der Flucht aus dem Gebäude ruften die Terroristen wieder „Allahu Akbar“ und schießen weiter um sich. Dabei treffen sie eine Polizeistreife auf Fahrrädern und einen Streifenwagen. Als die Terroristen mit einem schwarzen Citroen C3 losfuhren, treffen sie auf einen muslimischen Polizisten. Durch einen Streifschuss wird der Schutzpolizist Ahmed Merabet zu Boden gebracht. Angeschossen auf dem Bürgersteig wurde er dann von einem der Terroristen hingerichtet.

Bei der anschließenden Flucht ruften die Terroristen immer wieder „Wir haben den Propheten gerächt!“ und „Wir haben ‚Charlie Hebdo‘ getötet!“.

Sämtliche Spezialeinheiten der französischen Polizei sind auf der Suche nach den Terroristen. Es gibt eine dreitägige Staatstrauer.